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Grußwort Staatssekretärin Sandra Boser MdL

Ein weiterer Meilenstein in der 75-jährigen Geschichte war die erste Freizeit im Jahr 1968 auf dem Füllmenbacher Hof

Bild: Luftaufnahme Lagerfeuer auf dem Füllmenbacher Hof © Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Zeltlager Füllmenbacher Hof
Bild: Aktion am Lagerfeuer © Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Zeltlager Füllmenbacher Hof

Das Freizeitheim Füllmenbacher Hof besteht seit 1968 und befindet sich in einem der schönsten Teile des südlichen Strombergs. Es ist seit 1995 als Natur- und Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Die ehemalige Waldarbeitersiedlung besteht aus vier Häusern, wobei das letzte die Freizeitstätte der Sportkreisjugend LB ist. Der Füllmi liegt im Wald zwischen Zaisersweiher und Diefenbach. Das Tal, von Wald und Wiesen umgeben, ist idyllisch gelegen und abseits von Verkehr und Großstadtlärm.

Die Freizeitanlage umfaßt: ein großes Zeltgelände mit befestigten Wegen und zwei festen Häusern mit sanitären Anlagen und Küchentrakt; ein großes Essenszelt direkt beim Haus; ein hauseigenes Schwimmbecken 8x4 m; zwei Sonnenterrassen; ein großes Lagerfeuer mit Grillplatz; Sandkasten und zwei wetterfeste Tischtennisplatten; einen großen Bastelraum Heute besteht das ehemalige Forstgut aus vier Häusern, von denen das letzte, das Erholungszentrum der Sportkreisjugend Ludwigsburg ist. Füllmi liegt im Wald zwischen Zaisersweiher und Diefenbach. Das von Wäldern und Wiesen umgebene Tal liegt malerisch, abseits von Verkehr und Stadtlärm.

Zeltlager I
31.07.-05.08.2022 (8-11 Jahre)
190.- Euro incl. 10 Euro Taschengeld

Der Teilnehmerbeitrag der entsprechenden Freizeiten beinhaltet u.a. alle Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Betreuung, so dass keine weiteren Kosten entstehen.

Ein weiterer Meilenstein - das erste Zeltlager im Jahr 1959 in Untersteinbach

(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Sportkreisjugend Ludwigsburg
(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Sportkreisjugend Ludwigsburg

Im Jahr 1959 fand die erste Freizeit mit etwa 60 Teilnehmern in Untersteinbach statt. Damals hätte wohl niemand gedacht, dass dies eine Erfolgsgeschichte werden könnte. Im Jahr 2019 konnte der Sportkreis auf 60 erfolgreiche Zeltlagerjahre zurückblicken.

Bereits im Jahre 1958 dachten Karl und Ruth Rebmann darüber nach, wie für die Jugend als erweitertes Angebot zum Vereinssport Freizeiten angeboten werden können. Zufällig wurde dann das Gelände der Gemeinde Untersteinbach entdeckt. In idealer Weise bot sich das Sportgelände mit Freibad als Jugendfreizeitstätte an. Unter großem Entgegenkommen der Gemeindeverwaltung und des damaligen Bürgermeisters Herr Leins kam man überein, im Sommer 1959 versuchsweise ein Zeltlager in Untersteinbach durchzuführen – der Beginn der Erfolgsgeschichte des Zeltlagers Untersteinbach.

Freilich gab es über die Jahre hinweg auch schwierige Zeiten zu überstehen, wie etwa im Jahr 1983, als das Pachtverhältnis seitens der Gemeinde beendet wurde. Doch mit viel Herzblut und Geduld konnte man die verantwortlichen Gremien des Landkreises Ludwigsburg davon überzeugen, dass die Freizeiten einen wichtigen sozialen und pädagogischen Beitrag für Kinder und Jugendliche leisten. Es folgten etliche Gespräche und Verhandlungen, bis der Ludwigsburger Kreistag am 18. Juni 1993 den entscheidenden Zuschuss für den Neuaufbau der Freizeitanlage auf dem heutigen Terrain genehmigte.

Seit den Anfängen hat sich das Zeltlager so kontinuierlich weiterentwickelt und wurde stets an die Bedürfnisse der Jugend-Generation angepasst. Bis heute haben rund 25.000 Kinder und Jugendliche einen Teil Ihrer Ferien in Untersteinbach verbracht. Dies alles war nur durch den unermüdlichen Einsatz von vielen freiwilligen Helfern möglich, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement die beliebten Zeltlager Jahr für Jahr organisiert und durchgeführt haben.

Ein besonderer Dank gilt hier der Familie Rebmann, die die Einrichtung inzwischen in dritter Generation ehrenamtlich betreut und gestaltet sowie innerhalb des Sportkreises auch verantwortet.

Nicht zuletzt deshalb präsentiert sich die Freizeitanlage heute als eine moderne und zukunftsfähige Einrichtung, die für unsere Jugendarbeit im Sportkreis, für die Vereine und Fachverbände im Sportkreis hervorragend geeignet ist.

Auch im Jubiläumsjahr des Sportkreises werden folgende Freizeiten angeboten:

  • Pfingsten: vom 12.06.2022 bis 18.06.2022 für 10- bis 15-Jährige
  • Sommer 1: vom 31.07.2022 bis 13.08.2022 für 11- bis 15-Jährige
  • Sommer 2: vom 14.08.2022 bis 27.08.2022 für 11- bis 15-Jährige

Weitere Informationen zu den Freizeiten findet man unter:

 www.zeltlager-ustb.de  

Der erste Sportkreistag 1947 als vielversprechender Beginn einer Erfolgsgeschichte

(c) Sportkreis Ludwigsburg | Foto: Archiv | Kurt Stark, Richard Schellenbauer und Hermann Batz: Drei, die den Sportkreis auf den Weg brachten

In seiner 75-jährigen Historie hat der Sportkreis Ludwigsburg zahlreiche wichtige Meilensteine erreicht und hinter sich gelassen. Zu diesen zählt zweifelsohne auch der erste Sportkreistag am 26. Januar 1947, dessen Niederschrift einen detaillierten Einblick in die damaligen Verhältnisse aus vereinssportlicher Sicht gibt. Aufgrund der Länge der ursprünglichen Fassung wurde die Niederschrift etwas gekürzt, ansonsten wurde bewusst auf eine weitere Bearbeitung verzichtet. Der Vorsitzende Hermann Batz dankte für das zahlreiche Erscheinen und begrüßte besonders Landrat Dr. Jager, Schriftführer und Fußballspartenleiter Strobel vom Landessportverband, Herrn Bergmann vom Jugendausschuss, Herrn Kunter als Vertreter des Kulturamtes des Kreises. Das Referat des Vorsitzenden Batz fand begeisterte Zustimmung. Er führte unter anderem aus, dass der Kreis Ludwigsburg mit 38 Vereinen und insgesamt 8.357 Mitgliedern mit an der Spitze im Landessportbund steht – er wird nur von zwei Kreisen überflügelt. Landrat Dr. Jäger wurde gebeten, den Kreissportverband in Zukunft bei geldlichen Zuwendungen nicht zu vergessen und die Arbeit anzuerkennen. Er kündigte zum Schluss die Gründung eines Jugendkomitees an. Herr Renz, Spartenleiter Turnen, konnte feststellen, dass die Entwicklung der letzten Monate ihn angenehm überrascht habe. Er mahnte zum Zusammenhalten und gemeinsamen Handeln zum Wohle des Sports. Für ihre aufopferungsvolle Tätigkeit dankte er Liesel Sauter, Hans Reh und dem früheren technischen Leiter Fritz Bandtel. Der Spartenleiter Fußball, Astor, blickte zurück auf die Wiederbelebung der Sparte Fußball, die sich rasch entwickle. Schon im Oktober 1945 konnten die Pflichtspiele beginnen. Insgesamt wurden im Spieljahr1945/46 260 Spiele ausgetragen. Ermittelt wurden zwei Gruppenmeister: Benningen und Bissingen. Sie sind in die Bezirksklasse aufgestiegen. Im Kreis Ludwigsburg bestehen 36 spielende Fußballmannschaften. Davon gehören 4 Vereine der Bezirksklasse, 3 Staffeln der A-Klasse und eine Staffel der B-Klasse an. Nach den Pflichtspielen hatte der Landrat einen Pokal gestiftet. Ihn erkämpfte sich die 1. Mannschaft des SV Neckarrems. Insgesamt wurden 540 Spiele ausgetragen. Die Jugend kam auf circa 200. Schwierigkeiten bei der Aufstellung der Spielrunde habe es vor allem durch den Mangel an Schiedsrichtern gegeben. Im April 1946 fanden in Marbach und anschließend in Bietigheim Schiedsrichterlehrgänge statt. Alle Prüflinge bestanden mit sehr gut. Herr Uhlig gab einen Überblick über die neue Sparte Radfahren. Es bestünden nur drei Ver-eine im Kreis, doch würden im Laufe des Jahres weitere hinzukommen. Nur der Verein Oßweil könne seinen Betrieb voll aufrechterhalten. Im vergangenen Sommer seien vier Rad-rennen ausgetragen worden. Die Sparte Handball hatte bisher noch keinen Vertreter zu den Sitzungen des Kreis Sportverbandes entsandt. Hermann Batz gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich das bald ändern werde. Der Landesspartenleiter Fußball, Strobel, führte unter anderem aus, dass es in Württemberg zunächst darum gehe, den Sport in der Breite wieder auf die Beine zu bringen und un-serer Jugend nach dem Zusammenbruch wieder ein Betätigungsfeld zu geben, das wieder Freude und Zuversicht wecken könne. Zur Gründung des Landessportbundes sagte er: „Es beseelte uns der Wunsch, einen Verband zu schaffen, in dem sich jeder nach seinem freien Willen und Tun betäten kann, ohne das große Ziel außer Acht zu lassen, alle Sportler in erster Linie für den schönen und dankbaren Gedanken der Leibesübungen im Ganzen zu gewinnen." Wilhelm Weiß gab als technischer Leiter das Jahressportprogramm bekannt: am 16. März 1947 Waldläufe am 22. Juni 1947 Kreismeisterschaften der Leichtathleten am 13. Juli 1947 ein Kreissportfest in Ludwigsburg am 3. August 1947 Verbandsturnfest.

Die Sportarten der Woche

Hier stellen wir Ihnen verschiedenste Sportarten vor, die uns durch das Jubiläumsjahr begleiten.

Badminton

Die Ballsportart Badminton ist ein Rückschlagspiel, das mit einem Federball (Shuttlecock) und jeweils einem Badmintonschläger pro Person gespielt wird. Dabei versuchen die Spieler, den Ball so über ein Netz zu schlagen, dass die Gegenseite ihn nicht den Regeln entsprechend zurückschlagen kann. Es kann sowohl von zwei Spielern als Einzel, als auch von vier Spielern als Doppel oder Mixed gespielt werden. Es wird in der Halle ausgetragen und erfordert wegen der Schnelligkeit und der großen Laufintensität eine hohe körperliche Fitness. Weltweit wird Badminton von über 14 Millionen Spielern in mehr als 160 Nationen wettkampfmäßig betrieben.

Der Begriff Badminton wird oft fälschlicherweise mit dem Freizeitspiel Federball gleichgesetzt, das im Gegensatz zu Badminton möglichst lange Ballwechsel zum Ziel hat, während Badminton ein Wettkampfsport ist und nach festen Regeln gespielt wird.

Bereits 1972 bei den Olympischen Sommerspielen in München war Badminton als so genannte Demonstrationssportart vertreten, wurde jedoch erst 1985 vom IOC für 1992 ins olympische Programm aufgenommen. 1988 in Seoul konnte Badminton als Vorführsportart der künftigen olympischen Disziplin mit ausverkauften Wettkämpfen noch einmal punkten, ehe es 1992 in Barcelona mit vier Wettbewerben regulär im Programm der Spiele vertreten war. 1996 wurden dann alle fünf Disziplinen, inklusive des gemischten Doppels, bei den Spielen von Atlanta ausgetragen.

Eishockey

Eishockey ist eine Mannschaftssportart, die mit fünf Feldspielern und einem Torwart auf einer etwa 60 m langen und 30 m breiten Eisfläche gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, das Spielgerät, den Puck, eine kleine Hartgummischeibe, in das gegnerische Tor zu befördern. Die Spielzeit beträgt üblicherweise dreimal 20 Minuten netto. Da bei jeder Spielunterbrechung die Uhr angehalten wird, dauert ein Spiel etwa zwei bis zweieinhalb Stunden.

Verbreitung fand der Sport insbesondere durch die Erfindung und Errichtung von Kunsteisbahnen seit Anfang des 20. Jahrhunderts.

Eishockey ist durch die Internationale Eishockey-Föderation (IIHF) international organisiert. Der Weltverband hat (Stand 2019) 81 Mitgliedsverbände. Als spielerisch beste Eishockeyliga der Welt gilt die nordamerikanische National Hockey League (NHL).

Der Belgier Jean-Joseph Merlin entwickelte 1760 einen Schlittschuh mit zwei Metallrädchen an den Kufen, der eine Frühform der heutigen Inline-Skates darstellt. Die Grundidee wurde durch Holzrollen und Bremsen weiter verbessert. Robert John Tyers aus London konstruierte Schlittschuhe um, die er mit hintereinander stehenden Stahlrollen versah, das Patent wurde hierzu am 22. April 1823 erteilt.[1]

Aufgrund der schlechten Straßenbeschaffenheit (Kopfsteinpflaster) blieb den frühen Inline-Skates der allgemeine Durchbruch jedoch verwehrt. 1863 entwickelte der Amerikaner James Leonard Plimpton die herkömmlichen Rollschuhe mit jeweils zwei nebeneinander angebrachten Rollen, die sich durch besseren Halt und leichtere Steuerbarkeit auszeichneten. Sie verdrängten die Vorläufer der Inline-Skates fast vollständig vom Markt.

Ab den 1960er Jahren gab es Konstruktionen aus der Sowjetunion und der DDR die als Schlittschuhersatz und Trainingsgerät dienten, aber nicht vermarktet wurden. Im DEFA-Film Die zertanzten Schuhe von 1977 sind (unfreiwillig) Schlittschuhimitate mit Rollen als Kufen zu sehen.

Am 6. Oktober 1970 meldete Friedrich Mayer ein Patent auf einen "Zwei-Rollen-Inline-Skate" an, nachdem sich jedoch kein Hersteller fand, legte er sein Patent 1972 offen.

Unter dem Entwicklungsleiter Joe Hertz wurde bei SKF 1974 das System „Speedy“ entwickelt, welches im Grunde genommen ein Inline-Skate-Chassis mit passenden Rädern war, es kam 1977 auf den Markt und verfügte auch über einwechselbare Schlittschuhkufen. Da kein passender Schuh mit angeboten wurde, musste ein Käufer Schlittschuhe kaufen und die vorhandene Kufe entfernen lassen. Bereits 1978 wurde die Produktion wieder eingestellt, da man ein Konsumprodukt als nachteilig für das Produktportfolio betrachtete.

Inlineskaten

Inlineskaten oder Inlineskating (auch Rollerblading) ist eine Art der Fortbewegung unter Verwendung des Schlittschuhschritts und sowohl eine Sportart als auch eine Möglichkeit zur Fortbewegung als Verkehrsteilnehmer. Dabei werden Inlineskates (einspurige Rollschuhe) verwendet.

Der Sport wird üblicherweise auf glatten Oberflächen wie Straßen, asphaltierten Wegen, Bürgersteigen oder speziellen Plätzen ausgeübt. Wenngleich es das Inlineskaten schon seit rund 200 Jahren gibt, verhinderte die Konkurrenz zu den zweispurigen Rollschuhen die Verbreitung. Dies änderte sich erst Anfang der 1990er Jahre nach einer Phase als Trendsportart. Mittlerweile hat sich das Inlineskaten fest etabliert.

Der Belgier Jean-Joseph Merlin entwickelte 1760 einen Schlittschuh mit zwei Metallrädchen an den Kufen, der eine Frühform der heutigen Inline-Skates darstellt. Die Grundidee wurde durch Holzrollen und Bremsen weiter verbessert. Robert John Tyers aus London konstruierte Schlittschuhe um, die er mit hintereinander stehenden Stahlrollen versah, das Patent wurde hierzu am 22. April 1823 erteilt.[1]

Aufgrund der schlechten Straßenbeschaffenheit (Kopfsteinpflaster) blieb den frühen Inline-Skates der allgemeine Durchbruch jedoch verwehrt. 1863 entwickelte der Amerikaner James Leonard Plimpton die herkömmlichen Rollschuhe mit jeweils zwei nebeneinander angebrachten Rollen, die sich durch besseren Halt und leichtere Steuerbarkeit auszeichneten. Sie verdrängten die Vorläufer der Inline-Skates fast vollständig vom Markt.

Ab den 1960er Jahren gab es Konstruktionen aus der Sowjetunion und der DDR die als Schlittschuhersatz und Trainingsgerät dienten, aber nicht vermarktet wurden. Im DEFA-Film Die zertanzten Schuhe von 1977 sind (unfreiwillig) Schlittschuhimitate mit Rollen als Kufen zu sehen.

Am 6. Oktober 1970 meldete Friedrich Mayer ein Patent auf einen "Zwei-Rollen-Inline-Skate" an, nachdem sich jedoch kein Hersteller fand, legte er sein Patent 1972 offen.

Unter dem Entwicklungsleiter Joe Hertz wurde bei SKF 1974 das System „Speedy“ entwickelt, welches im Grunde genommen ein Inline-Skate-Chassis mit passenden Rädern war, es kam 1977 auf den Markt und verfügte auch über einwechselbare Schlittschuhkufen. Da kein passender Schuh mit angeboten wurde, musste ein Käufer Schlittschuhe kaufen und die vorhandene Kufe entfernen lassen. Bereits 1978 wurde die Produktion wieder eingestellt, da man ein Konsumprodukt als nachteilig für das Produktportfolio betrachtete.[2]

Über den werblichen Effekt für die Anwendung von Kugellagern hatte das Unternehmen kein großes Interesse das Produkt zu vermarkten, zusätzlich musste der Käufer Schlittschuhe erwerben und das Chassis tauschen.

Der Durchbruch gelang erst dem Eishockey-Spieler Scott Olson, der 1979 die Firma Rollerblade gründete, dieser gelang es unter der Eigentümerschaft von Benetton sich nicht nur zu etablieren, sondern auch die Rollschuhe zu verdrängen. 1995 wurden in Deutschland 3,5 Millionen Inline-Skates verkauft. Im selben Jahr wurden in Deutschland die ersten Instruktoren (Lehrer) durch die US-amerikanische IISA (International Inline Skating Association) ausgebildet. Hiermit wurde der Grundstein für inzwischen tausende Inlineschulen in ganz Deutschland gelegt. Nach dem Boom Anfang der 2000er Jahre haben sich die Verkaufszahlen für Inline-Skates stabilisiert.

Ringen

Ringen ist ein Kampf- und Kraftsport mit Ganzkörpereinsatz ohne weitere Hilfsmittel.

Bei den Olympischen Spielen der Antike gehörte das Ringen unter dem Namen Pale zu den Disziplinen des Fünfkampfs. Darüber hinaus war das Ringen aber auch Einzeldisziplin. In der Antike traten die Athleten beim Ringkampf nackt an. Sie wurden noch nicht in verschiedene Gewichtsklassen eingeteilt. Einen Bodenkampf gab es damals noch nicht. Sieger war derjenige, der seinen Gegner dreimal zu Boden geworfen hatte.

Ringen gehört spätestens seit dem Spätmittelalter auch zum Repertoire in der militärischen Nahkampfausbildung. Beschrieben wurde dies zum Beispiel im Jahre 1459 im Fechtbuch von Hans Talhoffer.

Mit Beginn der Olympischen Spiele der Neuzeit ab 1896 gehört Ringen zum olympischen Programm und wird mindestens bis zum Jahr 2028 olympisch bleiben. Bei den Spielen 2004 wurde Freistil-Ringen auch als olympische Disziplin für Frauen eingeführt.

Ringen zu Beginn der 1950er-Jahre

Seit 1950 werden jährlich offizielle Weltmeisterschaften im Ringen veranstaltet. Ausnahme sind lediglich die Jahre, in denen Olympische Sommerspiele stattfinden.

Nachdem Ringen (als olympische Kernsportart) im Februar 2013 vom IOC ohne nähere Erläuterung aus dem olympischen Programm gestrichen wurde, kam es zu zahlreichen, auch prominenten, Protesten. Beispielsweise von Wladimir Putin, amerikanischen und ostasiatischen Verbänden sowie vom Deutschen Ringerbund (DRB). Drei Monate später (nach einer Neustrukturierung des Weltverbandes FILA) wurde die Sportart Ringen wieder in das olympische Programm aufgenommen.

Tennis

Tennis ist ein Rückschlagspiel, das von zwei oder vier Spielern gespielt wird. Spielt ein Spieler gegen einen anderen, so wird dies Einzel genannt, spielen je zwei Spieler gegeneinander, wird dies Doppel genannt, wobei je nach Zusammensetzung vom Herrendoppel (zwei Männer), Damendoppel (zwei Frauen) oder gemischten Doppel (Mixed) die Rede ist. Dieser früher in Deutschland als elitär geltende Sport hat heute auch als Breitensport eine herausragende Bedeutung erlangt. Seit 1988 ist Tennis wieder Bestandteil der Olympischen Sommerspiele.

Das professionelle Tennis wird von internationalen Turnieren bestimmt, die das ganze Jahr über stattfinden und zumeist im K. o.-System ausgespielt werden. Die Dachorganisation für diese Turniere ist bei den Frauen die WTA und bei den Männern die ATP. Bei den Turnieren werden jeweils Punkte für die Tennisweltrangliste vergeben. Die Weltranglistenposition der Spieler wiederum entscheidet über die Teilnahmeberechtigung bzw. Setzposition bei den einzelnen Turnieren.

Die prestigeträchtigsten Turniere im Tennis sind die vier Grand-Slam-Turniere, die vom Tennisweltverband ITF ausgetragen werden, sowie die ATP World Tour Finals (Herren) bzw. die WTA Tour Championships (Damen) am Ende der Saison. Bei den Herren folgt als nächste Kategorie die ATP Masters Series mit neun Turnieren.

Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg

Zweck des Vereines ist es, die sportlichen und kulturellen Aktivitäten der Sportkreisjugend Ludwigsburg im Württembergischen Landessportbund e.V. ideell und materiell zu unterstützen. Insbesondere obliegt es dem Verein, die Freizeitanlagen Untersteinbach und Füllmenbacher Hof so zu unterhalten, dass diese für die sportliche und allgemeine Weiterbildung von Jugendlichen, für internationale Begegnungen, die Integration Behinderter sowie für die Aktivitäten der Sportkreisvereine und Fachverbände zur Verfügung stehen.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch unentgeltliche Mithilfe beim Bau und der Unterhaltung der Freizeitanlagen, durch die Beschaffung von Mitteln durch Beiträge, Spenden sowie durch Veranstaltungen, die der Werbung für den geförderten Zweck dienen..

Reiten

Reiten bezeichnet die Fortbewegung des Menschen auf dem Rücken eines Tieres.

Der Reiter kann auf verschiedene Weisen auf das Reittier einwirken. Die Einwirkungen werden Hilfen genannt. Zu diesen zählen Gewichtsverlagerung, Schenkeldruck, Zügel oder Leinen und die Stimme. Auch Hilfsmittel wie Gerten und Sporen dienen der Einwirkung. Dabei ist das Zusammenspiel der Hilfen für die Kommunikation mit dem Tier entscheidend, eine isolierte Hilfe ist wenig wirkungsvoll.

In deutschen Pferdesportanlagen wird hauptsächlich eine Ausbildung als Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsreiter (Kombination aus Dressur-, Geländeritt und einem Springparcours) angeboten. Aber auch freizeitlich kann man an Ausritten teilnehmen. Die damit verbundene Reitweise wird oft auch die „Englische Reitweise“ genannt. Der sportliche Fachverband als Mitglied im Deutschen Olympischen Komitee ist die Deutsche Reiterliche Vereinigung.

In Amerika ist das Westernreiten verbreitet, das in Deutschland im „Ersten Westernreiter Union Deutschland e. V.“ (EWU) organisiert ist.

Die Reitweisen unterscheiden sich in der Hilfengebung sowie bei Ausrüstung von Pferd und Reiter. Gemeinsam haben sie jeweils zum Ziel, das Pferd schonend aufzubauen, sodass es das zusätzliche Gewicht ohne gesundheitliche Beeinträchtigung tragen kann.[7]

Pferde haben drei Grundgangarten: Schritt, Trab und Galopp. Bei manchen Rassen kommen auch weitere Gangarten vor, wie beispielsweise Pass oder Tölt, mit dem große Distanzen bequem zurückgelegt werden können. Im Trab und im Galopp hat ein Pferd eine „Schwebephase“, das heißt, es berührt mit keinem Bein den Boden.

Hockey

Hockey ist ein mit Hockeyschlägern auszuführendes Ballspiel, das auf Rasen (heutzutage vorwiegend auf Kunstrasen) als Feldhockey und in der Halle als Hallenhockey gespielt wird. Hockey ist seit 1908 eine olympische Sportart. Der Welthockeyverband ist die Fédération Internationale de Hockey.

Ausgehend vom traditionellen Hockey, das in der Schweiz und Österreich auch Landhockey genannt wird, haben sich weitere Hockeysportarten gebildet, von denen Eishockey die bekannteste ist. Andere sind: Bandy, Rollhockey, Inline-/Skaterhockey, Unihockey/Floorball, Streethockey, Einradhockey und Rollstuhl-Hockey.

Hallenhockey ist eine Variante des Hockeys, die zunächst im mitteleuropäischen Raum (Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich) verbreitet war. Inzwischen wird auch in Osteuropa viel und erfolgreich Hallenhockey gespielt. Hallenhockey entstand zur Überbrückung der Wintermonate, in denen ein Spiel auf dem Feld nicht möglich war. Nunmehr wird regelmäßig im Sommer auf dem Feld und im Winter in der Halle gespielt. Seitdem im Hallenhockey Weltmeisterschaften ausgetragen werden, erfährt dieser Sport auch in anderen Ländern größere Popularität. Einige Hockeynationen ohne Spielverkehr in der Halle wie die Niederlande, England, USA, Kanada und Australien nehmen mittlerweile recht erfolgreich an internationalen Hallenturnieren teil.

Wasserball

Wasserball ist ein Ballspiel in einem abgegrenzten Feld im Wasser, bei dem die Spieler zweier Mannschaften versuchen, den Ball durch geschicktes Taktieren und Abspielen in das gegnerische Tor zu werfen. Ziel des Spieles ist es, mehr Tore als die gegnerische Mannschaft zu erzielen. Die Mannschaft mit den meisten anerkannten Toren ist der Sieger.

Wasserball gilt als Teildisziplin des Schwimmsports, so dass der Weltschwimmverband FINA der internationale Dachverband der Sportart Wasserball ist.

Eine Mannschaft besteht aus maximal 13 Spielern (bei einigen Turnieren bis zu 15 Spieler), von denen sich im regulären Verlauf jeweils der Torhüter und sechs Feldspieler im Wasser befinden; die übrigen Spieler stehen nach aktuellem Bedarf zum Auswechseln bereit.

Wasserball ist die älteste olympische Mannschaftssportart, da bereits ab 1900 ein Wettbewerb durchgeführt wurde, seit 2000 findet auch ein olympischer Wettbewerb der Frauen statt.