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21.09.2019 - Sportkreis Ludwigsburg treibt „Stoppt Masern!“-Kampagne weiter voran

Bild: Impfbuchkontrolle im Zeltlager Untersteinbach (c) Sportkreis Ludwigsburg | Foto: Landratsamt Ludwigsburg
Bild: Kooperationspartner vor dem Masernbus (c) Sportkreis Ludwigsburg | Foto: Landratsamt Ludwigsburg

Im September fand die Landesmeisterschaft Standard der Jugend und Junioren bei der TSC Residenz Ludwigsburg statt. Sportkreispräsident Matthias Müller übernahm einige Preisverleihungen der gelungenen Veranstaltung und repräsentierte gleichzeitig für den Sportkreis und die Sportkreisjugend Ludwigsburg die Kampagne „Stoppt Masern!“.

„Der Sportkreis Ludwigsburg e. V hat sehr viele jugendliche Mitglieder, deshalb sind wir uns unserer Verantwortung bewusst und unterstützen die Masern-Impfkampagne mit aller Konsequenz“, betonte Präsident Matthias Müller anlässlich der Landesmeisterschaft im Tanzen. „Wir freuen uns, dass wir diese wichtige Botschaft auch am Rande unserer Sportveranstaltungen präsentieren können!“ 

„Stoppt Masern! Lasst Euch impfen!“, lautet die Botschaft der neuen landkreisweiten Modellkampagne. Diese verfolgt das Ziel, die Impfquote so zu erhöhen, um das Ansteckungsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren, denn durch die Krankheit kann es zu dauerhaften Schäden und Behinderungen kommen. Im Extremfall kann es sogar bis zum Tod führen. Deswegen ist es wichtig die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und über die Krankheit aufzuklären.

Der wirksamste Schutz gegen die Verbreitung der Krankheit ist die Impfung von mindestens 95 % der Bevölkerung. Aufgrund der Tatsache, dass im Landkreis Ludwigsburg nur sehr wenige Gemeinden die notwendige Impfquote der zwei empfohlenen Masernimpfungen erreichen, startete auf Initiative der kommunalen Gesundheitskonferenz Ludwigsburg die Kampagne „Stoppt Masern!“ in Vaihingen/Enz und Ludwigsburg. 

Die Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn betont die Relevanz dieser Kampagne. Beteiligt sind des Weiteren die Ärzteschaft Ludwigsburg, das Gesundheitsdezernat des Landratsamtes Ludwigsburg, die Krankenkassen AOK, BARMER und mhplus, die Landesapothekerkammer, der Sportkreis Ludwigsburg e. V. sowie die Unfallkasse Baden-Württemberg.

Im Zuge der Kampagne, die für ein bis zwei Jahre geplant ist, sollen verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen Medien angesprochen werden. Es gibt einen Linienbus, der seit Mitte Juli für ein Jahr durch den Landkreis Ludwigsburg fährt und fahren wird, um die Kampagne zu bewerben.

Im Laufe des Jahres werden zudem mehrere Veranstaltungen zur Aufklärung der Bedeutsamkeit der Masernimpfungen ausgerichtet. Neben diesen Informationsständen haben Sie auch eine Impfpasskontrolle im Zeltlager des Sportkreises Ludwigsburg e. V. in Untersteinbach durchgeführt. Bei dieser Freizeit wurden die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen von der landkreisweiten Modellkampagne auf vorhandene Impfungen kontrolliert.

Das Zeltlager in Untersteinbach wird bereits seit 60 Jahren vom Sportkreis Ludwigsburg e. V. veranstaltet. Bei dieser Freizeit steht der Sport im Mittelpunkt gemeinsam mit den Aktivitäten in der freien Natur. Es treffen sich Jungen und Mädchen im Alter von 11 bis 15 Jahren, um eine Woche lang in dem Zeltlager viele Abenteuer zu erleben Diesen Sommer war in beiden Zeltlagerabschnitten Untersteinbachs die Kampagne „Stoppt Masern“ vor Ort, um die Impfpässe der teilnehmenden Kinder zu kontrollieren. Viele Elternteile reagierten sehr positiv auf die Aktion und auch die Kinder und Jugendlichen erkannten die Dringlichkeit der Angelegenheit.

22.08.2019 - Zapfenstreich für Landrat Dr. Haas in der Freizeitanlage Untersteinbach

Vertragsunterzeichnung | v.l.n.r. Christian Boochs - Verantwortlicher des 2. Zeltlagerabschnittes; Matthias Müller - Präsident Sportkreis Ludwigsburg und Landrat Dr. Rainer Haas mit Teilnehmer des Zeltlagers | © Sportkreis Ludwigsburg | Foto: Sarah Kraft
Scheckübergabe | v.l.n.r. Kay Bäumges - Sportkreisjugendleiter; Matthias Müller - Präsident Sportkreis Ludwigsburg; Christian Boochs - Verantwortlicher des 2. Zeltlagerabschnittes und Landrat Dr. Rainer Haas | © Sportkreis Ludwigsburg | Foto: Sarah Kraft
Sportkreisehrenbrief für Landrat Dr. Rainer Haas | v.l.n.r. Christian Boochs - Verantwortlicher des 2. Zeltlagerabschnittes; Matthias Müller - Präsident Sportkreis Ludwigsburg; Landrat Dr. Rainer Haas und Kay Bäumges - Sportkreisjugendleiter umgeben von den Teilnehmern des 2. Zeltlagerabschnittes | © Sportkreis Ludwigsburg | Foto: Sarah Kraft

Landkreis Ludwigsburg ist stolz auf dieses Schmuckstück

Gleich zwei Anlässe gab es für den Besuch des Zeltlagers auf der Freizeitanlage Untersteinbach im Hohenlohekreis für Landrat Dr. Rainer Haas: Die Anlage, die der Sportkreis Ludwigsburg betreibt, feiert in diesem Jahr nicht nur ihr 60-jähriges Bestehen, sondern auch einen neuen Anbau, der den Küchentrakt und den Speiseraum erweitert. „Künftig können auch Wetterkapriolen den Essensbetrieb nicht mehr beeinträchtigen. Der Anbau stellt zudem sicher, dass gut 220 Jugendliche mit den Betreuern zugleich essen können – in einem ungleich schöneren Ambiente als das Zelt es bisher bot“, sagte Haas. Eine Vertragsunterzeichnung, eine Scheckübergabe, eine Eisspende, eine Ehrung und ein Zapfenstreich waren die weiteren Programmpunkte des Besuchs.

Der Neubau kostet rund 550.000 Euro, der Zuschuss des Landkreises  beträgt 150.000 Euro. Den Rest finanzieren der Sportkreis Ludwigsburg und der Verein zur Förderung der Sportkreisjugend. Der Chef der Kreisverwaltung betonte, dass eine Freiwilligkeitsleistung in dieser Größenordnung für den Kreistag nicht alltäglich sei. Wenn man jedoch bedenke, dass die Nutzung auf 30 bis 40 Jahre ausgelegt sei und dabei allein in der Sommerfreizeit rund 400 Jugendliche plus Betreuer davon profitieren würden,  relativiere sich diese Summe. Weil man aber mit dem Erstellen von Erweiterungs- und Neubauten allein die Einrichtung im Steinbacher Tal nicht erhalten könne, dankte er den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, „die die Ferienaufenthalte überhaupt erst möglich gemacht haben“. Auch bei der Gemeinde Untersteinbach, den Familien Rebmann und Schaller sowie beim Sportkreis-Team und bei der Sportkreis-Jugend bedankte er sich.

„Es gibt hier erlebnisorientierte Freizeitaktivitäten, die bei den Teilnehmenden eine nachhaltige Wirkung hinterlassen und das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt stärken. Teamfähigkeit und Verlässlichkeit werden gefördert und stärken das Selbstbewusstsein jedes Teilnehmers. Hinzu kommt, dass Menschen aus allen Bevölkerungsschichten und verschiedenste Nationalitäten zusammenfinden – deshalb ist die Freizeitanlage Untersteinbach so wichtig“, stellte der Chef der Kreisverwaltung fest. „60 Jahre Untersteinbach – das heißt mehr als 23.000 Kinder und Jugendliche, die als Freizeit-Teilnehmer hier zu Gast waren und naturnahe, erlebnisreiche und spannende Tage erleben durften. Dabei waren rund 620 Helferinnen und Helfer im Einsatz, die Jahr für Jahr aufs Neue eine unvergleichliche Atmosphäre für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schaffen.“ Abschließend gratulierte Landrat Haas dem Sportkreis zum 60-Jahr-Jubiläum der Freizeitanlage mit einem 500-Euro-Scheck aus seinen persönlichen Verfügungsmitteln, gab Eis für alle Teilnehmenden aus und sagte: „Der Landkreis Ludwigsburg ist stolz auf dieses Schmuckstück.“

Zum Schluss unterzeichneten Landrat Haas und Matthias Müller, Präsident des Sportkreises Ludwigsburg, einen Vertrag, der die künftige Zusammenarbeit zwischen Sportkreis und Landkreis sichert. Danach zeichnete Präsident Müller Landrat Haas mit dem Sportkreisehrenbrief aus und der ungarische Betreuer András Riegler spielte auf der Trompete den Zapfenstreich für den Landrat, der zum letzten Mal in dieser Funktion in Untersteinbach war.

21.08.2019 - Ein Korb voller Geschenke für Jugendliche aus Köszeg

Übergabe der Spielgeräte von OB Maisch | (c) Sportkreis Ludwigsburg | Foto: Sarah Kraft
Übergabe der Geschenke | v.l.n.r Jutta Kremer-Weig, Kay Bäumges - Sportkreisjugendleiter; Sofi Henn, András Riegler - Betreuer der ungarischen Teilnehmer; Oberbürgermeister Gerd Maisch; Levente Marton - Betreuer der ungarischen Teilnehmer; Matthias Müller - Präsident des Sportkreises Ludwigsburg; Christian Boochs - Verantwortlicher Freizeitleiter | (c) Sportkreis Ludwigsburg | Foto: Sarah Kraft

Oberbürgermeister Maisch besucht ungarische Teilnehmer in Untersteinbach

Gemeinsam mit seiner Hauptamtsleiterin Jutta Kremer-Weig besuchte Oberbürgermeister Gerd Maisch fast schon traditionell das Zeltlager der Sportkreisjugend Ludwigsburg in Untersteinbach.
Grund für seinen Besuch waren nicht nur die hervorragenden Beziehungen zwischen Maisch und dem Sportkreis Ludwigsburg, sondern vor allem die 32 Teilnehmer des Sommercamps aus der Vaihinger Partnerstadt Köszeg in Ungarn.

Zwanzig dieser 32 Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren waren der Einladung des Oberbürgermeisters gefolgt, zwei Wochen in Untersteinbach zu verbringen. Maisch und Frau Kremer-Weig nutzten einen kleinen Rundgang um mit den ungarischen Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, was aufgrund der guten Deutschkenntnisse der Jugendlichen problemlos möglich war. Ebenfalls herzlich begrüßte Maisch ein für Ihn bekanntes Gesicht. Andras Riegler, verantwortlicher Betreuer für einen Teil der ungarischen Kinder, kam bereits zum neunten Mal nach Untersteinbach. Jedoch betreut er nicht nur die Kinder, sondern kümmert sich nun auch schon seit einigen Jahren um die Kommunikation mit Eltern und Schulen und bereitet die 7-stündige An- und Abreise, welche auch von der Stadt Vaihingen finanziell unterstützt wird, vor.

Jedes Jahr aufs Neue sei Maisch begeistert wie unkompliziert hier deutsche und ungarische Kinder im Freizeit-Alltag einander kennenlernen und sich neue Freundschaften grenzübergreifend bilden.
„Wir erleben hier jedes Jahr partnerschaftliches Miteinander, ganz unabhängig der Herkunft unserer Teilnehmer. Das freut uns und lässt uns auf eine positive Zukunft hoffen“ lies Freizeitleiter Christian Boochs die Besucher wissen.

Gerd Maisch zeigte sich im weiteren Gespräch überrascht und freudig zugleich, als er erfahren durfte, dass der designierte Nachfolger des Köszeger Bürgermeister, selbst einmal Betreuer in Untersteinbach war. „Das lässt mich in eine positive Zukunft dieser Art der Partnerschaft blicken“, erklärte Maisch während eines kurzen Rundgangs. Ebenfalls überrascht war der Oberbürgermeister über die neuen Räumlichkeiten der Freizeitanlage die kurz vor Beginn der Sommerfreizeit erst fertiggestellt wurden. Das für Maisch bekannte Essenszelt wurde durch ein massives Gebäude aus Holz ersetzt, welches unter anderem vom Landkreis Ludwigsburg mit finanziellen Mitteln unterstützt wurde. „Da sind wir nun für alle Wetterkapriolen gewappnet“, lies Matthias Müller, Präsident des Sportkreises richtig wissen.
In diesem neu erstellten Gebäude nahmen der Oberbürgermeister und seine Hauptamtsleiterin am Abendessen mit den 152 Teilnehmern aus Deutschland und Ungarn teil und konnten sich selbst von der völlig neuen Atmosphäre überzeugen.

Maisch hatte für alle Teilnehmer neben zwei neuen American Football Eiern noch eine weitere Überraschung dabei. Er schenkte jedem Teilnehmer einen Gutschein über 1€, den die Teilnehmer am Kiosk der Freizeit einlösen konnten. Nach dem Abendessen gab es für die ungarischen Teilnehmer noch ein besonderes Geschenk. Zwei gefüllte Körbe mit Süßigkeiten und kleinen Spielgeräten, einige Tüten Popcorn sowie Präsente für die drei ungarischen Betreuer übergab der Oberbürgermeister den freudestrahlenden Gesichtern vor Ihren Zelten, bevor er sich wieder auf die Heimreise machte und versprach im kommenden Jahr wieder zu kommen, egal welches Amt er dann begleiten werde.

Die Sportkreisjugend veranstaltet bereits seit 1959 erfolgreich Freizeiten im Zeltlager Untersteinbach für Kinder und Jugendliche. Untersteinbach ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im Hohenlohekreis.

13.08.2019 - Matthias Müller begrüßt Jürgen Kessing in Untersteinbach

v.l.n.r: Thomas Reusch-Frey, Matthias Müller, Christian Boochs, Ernst Morlock, Jürgen Kessing und Stefanie Liepins. Foto: Sportkreisjugend Ludwigsburg / Copyright: Sportkreisjugend Ludwigsburg

Freizeiten auch 2019 wieder erfolgreich

Der Oberbürgermeister der Stadt Bietigheim-Bissingen Jürgen Kessing, gleichzeitig Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), machte sich gemeinsam mit seiner SPD-Kreistagsfraktion ein Bild von den Gegebenheiten vor Ort. Geführt von Sportkreispräsident Matthias Müller wurde bei bestem Wetter über die bereits bewerkstelligten und eventuell durchzuführenden Veränderungen und Verbesserungen der Freizeitanlage diskutiert und ein gemeinsames Mittagessen eingenommen. Bereits seit 1959 findet die Sommerfreizeit statt, knapp 24.000 Kinder und Jugendliche konnten seitdem begrüßt werden.

 Müller zeigte sich vom hohen Interesse äußerst erfreut: "Herr Kessing ist bereits seit Jahren ein enger Vertrauter des Sportkreis Ludwigsburg und seiner Einrichtungen. Die Zusammenarbeit war stets vertrauensvoll und sehr gut." Insgesamt konnte der Sportkreispräsident vier Kreistagsfraktionen auf den beiden Freizeitanlagen des Sportkreises begrüßen. Neben der SPD waren dies die der Grünen, der Freien Wähler und der CDU.  Die Fraktionen zeigten sich begeistert von den Angeboten und bestätigten erneut die starke Verbindung zwischen Kreistagsvertretern und dem Sportkreis Ludwigsburg. "Wir sind sehr dankbar, einen so engen Kontakt zu unseren lokalen politischen Vertretern zu haben. Ich bedanke mich daher an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich bei den Besuchern", rundete Müller die erfolgreiche Freizeit-Saison 2019 ab.

12.08.2019 - Hoher Besuch auf dem Freizeitgelände Untersteinbach

Vizepräsident des Europäischen Parlaments zu Gast in Untersteinbach - v.l.n.r.: Christian Boochs - Verantwortlicher 2. Zeltlagerabschnitt Untersteinbach; Rainer Wiedland MdEP; -András Riegler - Betreuer aus Ungarn; Matthias Müller - Präsident Sportkreis Ludwigsburg; Hannes Eisele - Geschäftsstelle Sportkreis Ludwigsburg | (c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Sarah Kraft

Die Freizeiten der Sportkreisjugend Ludwigsburg auf dem Füllmenbacher Hof und auf dem Gelände in Untersteinbach sind seit Jahrzehnten Institutionen in der Region. Auch politische Vertreter zeigen sich seit Jahren sehr interessiert an den Angeboten und sind immer willkommene Besucher.

 Am 12. August 2019 freute sich der Lagerleiter des 2. Freizeitabschnitts in Untersteinbach, Christian Boochs, daher ganz besonders. Mit Rainer Wieland MdEP konnte er den Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments auf dem Gelände begrüßen und in einem knapp 3-stündigen Rundgang über Abläufe, Gebäude und Personalthemen der Freizeit informieren. Zudem war Sportkreispräsident Matthias Müller anwesend, um mit Rainer Wieland die politisch herbeigeführten Verbesserungen und Änderungen in den letzten Jahren zu diskutieren.

 Auch mit den Teilnehmern der Freizeit, insbesondere mit den Gästen aus Ungarn, wurden Gespräche geführt, um die Begeisterung und Faszination über das Angebot zu erleben. Zum Abschluss des sehr informativen und lebhaften Austauschs wurde das Mittagessen gemeinsam mit allen Teilnehmern und Betreuern eingenommen. "Ich freue mich sehr, dass Herr Wieland schon seit Jahren ein enger Vertrauter des Sportkreis Ludwigsburg und seiner Angebote ist und sich um unsere Anliegen immer sehr konsequent kümmert", zog Matthias Müller sein positives Fazit.

08.08.2019 - Freizeiten auf dem Füllmenbacher Hof auch 2019 wieder ein voller Erfolg

Kreistagsfraktionen des Ludwigsburger Kreistages auf dem Füllmenbacher Hof | (c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: kdbdesign

Bereits zum 51. Mal jährte sich 2019 die Sommerfreizeit auf dem "Füllmi". Lagerleiterin Christel Schaller zeigte sich einmal mehr sehr zufrieden mit der Auslastung, knapp 230 Teilnehmer konnte die Sportkreisjugend Ludwigsburg verzeichnen. Über 11.000 Teilnehmer verbrachten im letzten halben Jahrhundert einen Teil ihrer Sommerferien auf dem Freizeitgelände, ein Wert, der Schaller stolz macht. So war es zudem ihr Vater Karl Rebmann, der das Angebot ins Leben rief. 2020 wird die Institution Schaller allerdings einen Schritt in die zweite Reihe machen und Sohn Andreas die Lagerleitung übergeben. 

Das Angebot aus Sport und Spaß den ganzen Tag über von 08.30 - 22 Uhr überzeugt noch immer. Neben den sportlichen Aktivitäten wird insbesondere auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Teilnehmer gestärkt, beispielsweise durch das bereits legendäre tägliche Lagerfeuer. Das Betreuerteam, welches 25 Personen umfasst, arbeitet ausschließlich ehrenamtlich und sorgte auch 2019 wieder für Begeisterung bei den Teilnehmern. "Ohne die ehrenamtliche Arbeit von Frau Schaller und ihrem Team könnten wir die Freizeiten, so wie sie heute bestehen, nicht anbieten. Daher gebührt ihnen der größte Dank", zollt Sportkreispräsident Matthias Müller den Betreuern seinen höchsten Respekt.

 Dass der "Füllmi" einen großen Stellenwert besitzt, zeigt das Interesse der hiesigen politischen Vertreter: So waren dieses Jahr die Kreistagsfraktionen der Freien Wählern, der CDU, der SPD sowie der Grünen aus Ludwigsburg zu Gast, um sich von der Faszination "Freizeit" anstecken zu lassen. Die Betreuer und Matthias Müller gaben den Besuchern einen umfassenden Einblick über die Arbeit und konnten ausschließlich Begeisterung und Zuspruch auffassen, worüber sich der Sportkreis an dieser Stelle herzlich bedankt.

04.08.2019 - Happy Birthday – Zeltlager Untersteinbach

(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Carmen Müller

Das Zeltlager der Sportkreisjugend in Untersteinbach feiert Geburtstag. Es wurde stolze 60 Jahre alt und ist so jung wie am ersten Tag. Im ersten Abschnitt verbringen 200 Kinder zwei Wochen Sommerferien voller Spaß und Action. Egal, ob es regnet oder die Sonne scheint, die Stimmung ist fantastisch. Die Teilnehmerzahl wurde dieses Jahr um 20 Kinder reduziert. Grund dafür ist der neue Anbau, der das Essenszelt ersetzt und erst mal quasi die Kapazität eruiert werden musste. Nächstes Jahr kann die Teilnehmerzahl erhöht werden. Die Blockhütte ist noch nicht ganz fertig gestellt. Eine Woche vor Beginn stand sogar noch der Kran, es war noch nichts verfüllt und die Fensterbauer haben einen Tag vor Start des Abschnittes noch Hand angelegt.  Nun ist sie aber nutzbar und schon jetzt ein Prachtstück. Dieses Bauprojekt wurde von Wolfgang Rebmann, der Sohn des Gründers vorangetrieben.

Die Eltern konnten am Besuchersonntag die Erweiterung des Betriebsgebäudes bewundern. Die Monster hatten für den Nachmittag ein tolles Programm vorbereitet, das ein bisschen die Geschichte des Zeltlagers wiederspiegelte und damals und heute gegenüberstellt. Die Eltern waren begeistert von den Darbietungen. Die Volkstanzgruppe Hohenlohe war zu Gast und ergänzte das Programm mit ein paar Volkstänzen und mit Fahnenschwingen. 

Kai Bäumges, der Sportkreisjugendleiter, hatte die ehrenvolle Aufgabe gemeinsam mit Anne Köhler, der Vorsitzenden der Württembergischen Sportjugend gleich an fünf Mitarbeiter des Teams die bronzene Ehrennadel der Württembergischen Sportjugend verleihen zu dürfen. Die geehrten bringen seit 2012 ihre Ideen, Kraft und Freizeit ein, um den Kindern- und Jugendlichen hier in Untersteinbach unvergessliche Ferientag bescheren zu können.  Denn eines ist ganz klar: Zeltlager macht süchtig!

05.07.2019 - 60 Jahre Zeltlager und immer neue Herausforderungen!

(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Matthias Klaiber
(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Matthias Klaiber
(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Matthias Klaiber
(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Matthias Klaiber

Richtfest des neuen Betriebsgebäudes im Zeltlager Untersteinbach!

Dass auch nach 60 Jahren Zeltlager Untersteinbach Stillstand noch immer Rückschritt bedeutet, hat Bauherr, Vizepräsident des Sportkreises Ludwigsburg und jahrzehntelanger Lagerleiter im Zeltlager Untersteinbach, Wolfgang Rebmann, mit dem neuen Betriebsgebäude wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt: über 200 Kindern wird der neue Holzbau Platz bieten und ist ein weiterer Modernisierungsschritt um die Konkurrenzfähigkeit der Freizeitanlage auf viele weitere Jahre sicherzustellen!

Einigen Schwierigkeiten musste beim Bau getrotzt werden. So wurde der geplante Keller während des Baus noch vergrößert, Wetterkapriolen verzögerten das Vorankommen im Frühjahr und die Pfingstfreizeit der Sportkreisjugend Ludwigsburg auf dem Gelände stellten Herausforderungen dar.

Trotz aller Umstände konnte am Abend des 5.7.2019 ein fröhliches Richtfest mit Vertretern der Gemeinde Untersteinbach, den beauftragten Zimmerleuten und Familien, der Bauunternehmung, Vertretern des Sportkreises und der Betreuerschaft gefeiert werden. Das gute Wetter der letzten Tage ließ den Bau schnell vorankommen und so sprach der Zimmermeister Florian Schäfer um 17:45 die lobenden Worte an Handwerk, Mitarbeiter und Bauherr bevor das Rotweinglas unter Beifall der fast 40 anwesenden Personen am Boden zerschellte!

Die Sommerfreizeiten des Sportkreises können nun wie geplant im neuen Gebäude, welches das Speisezelt ersetzt und auch der Küche mehr Platz und Möglichkeiten bietet, durchgeführt werden.

03.07.2019 - Ehrung der besten Schulen für das Deutsche Sportabzeichen 2018

v.l.n.r. Pressesprecherin der Kreissparkasse Ludwigsbug Isabel Kurz, zusammen mit den Vertreterinnen der ausgezeichneten Schulen Inge Feilschlag (Grundschule Eberdin-gen) und Melanie Weissert (Ernst-Sigle-Gymnasium Kornwestheim) und dem Sportkreisprä-sidenten Matthias Müller. Es fehlte ein Vertreter des Friedrich-Schiller Gymnasium Mar-bach und der (Copyright: Sportkreis Ludwigsburg | Foto: Sportkreis Ludwigsburg).

Die Ehrung der siegreichen Schulen des Sportabzeichenjahres 2018 fand dieses Jahr erneut im Ludwig-Jahn-Stadion in Ludwigsburg statt.

Der Sportkreis Ludwigsburg war durch seinen Präsidenten Matthias Müller vertreten, der gemeinsam mit der Pressesprecherin der Kreissparkasse Ludwigsburg Isabel Kurz die TOP 3 Schulen auszeichnete.

Matthias Müller lobte in seiner kurzen Ansprache die gute Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse Ludwigsburg, die seit Jahren das Jugendsportabzeichen fördert. Knapp 48.000 Euro hat die Kreissparkasse seit 2004 für die Förderung des Sportabzeichens gespendet, allein für 2018 waren es knapp 3.400 Euro.

Anschließend fand die Ehrung der Schulen statt. Mit 221 abgenommenen Sportabzeichen lag das Friedrich-Schiller Gymnasium Marbach mit wenigen Abzeichen Vorsprung auf Platz 1. Auf dem 2. Platz landete das Ernst-Sigle-Gymnasium Kornwestheim mit 205 Abzeichen, auf dem 3. Rang die Grundschule Eberdingen mit 189 erreichten Teilnahmen.

Die Vertreter der Schulen freuten sich über 444 Euro, 333 Euro und 222 Euro Preisgeld, die die Kreissparkasse spendete.

Isabel Kurz betonte, dass die gesellschaftliche Funktion des Sportes in Zeiten der neuen Medien und des Internets noch stärker gefragt sei als in früheren Jahren, „und die Kreissparkasse insbesondere den Schulwettbewerb sehr gerne fördere.“

„Wir hoffen sehr, dass auch in diesem Jahr wieder viele Schulen an unserem Wettbewerb teilnehmen und dass der hohe Stellenwert des Sports im Landkreis Ludwigsburg erhalten bleibt“, rundete Matthias Müller die gelungene Veranstaltung ab.

24.06.2019 - Von Küchenfeen, Lagerfeuerromantik und verirrten Waldspaziergängen

(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Stefan Rebmann

Alle Jahre wieder und seit acht Jahren mittlerweile wieder Tradition: die Pfingstfreizeit der Sportkreisjugend Ludwigsburg in Untersteinbach! Nachdem sich das über viele Jahre bewährte Team im Jahr 2019 leider, aufgrund beruflicher Veränderungen, Kindern, usw.  nicht vollumfänglich wieder zusammenstellen ließ, durfte das eine oder andere neue Gesicht in Betreuerkreisen begrüßt werden! Auch das gehört zum Zeltlager dazu. Neue Betreuer bringen auch wieder neue Ideen und davon wurden im Pfingstlager wieder viele in die Tat umgesetzt. An dieser Stelle: Willkommen im Team Paul und Lara! Für die kulinarischen Highlights zeichneten sich, wie in den Vorjahren Küchenchef Helmut mit Elfi und Wolfgang Rebmann aus! Die Leidenschaft mit der die abwechslungsreichen Mahlzeiten gekocht werden schmeckt man und lässt alle Teilnehmer und Betreuer Kraft tanken für die vielen sportlichen Herausforderungen! DANKE!

Die Freizeit begann direkt mit einer Nachtwanderung an die sich die/der eine oder andere noch lange zurückerinnern wird. Mitten auf dem Heimweg eines romantischen Grillabends am Gleichener See setzte ein Platzregen ein, der die Ankunft im Lager ein wenig verzögerte. Nicht zuletzt auch, da sich selbst die erfahrensten Betreuer hin und wieder noch im dunklen Wald über Untersteinbach verlaufen… Aber natürlich wurden alle wieder gesund und munter ins Lager gebracht!

Die sportlichen Möglichkeiten im Zeltlager Untersteinbach sind schier grenzenlos und werden vom sechsköpfigen Betreuerteam regelmäßig ausgeschöpft. Die Lagermeisterschaft begleitet die Teilnehmer der Freizeit über die gesamte Woche und sorgt für Spannung und sportliche Herausforderung! Eine Beachvolleyballanlage, Riesentrampolin, Soccer 5 Court oder auch der Sportplatz eignen sich wunderbar für aktive Freizeitgestaltung. Hinzu kommen nagelneue Allwetter Tischtennisplatten und ein Kletterturm, der die „Monster“, wie die TeilnehmerInnen hier scherzhaft genannt werden, vor die eine oder andere Herausforderung stellt. Neben dem Sport gehört zum Zeltlager auch das Abenteuer: Orientierungslauf mit Karte, „Überlebens-Aufgaben“ wie Wasser abkochen in der Wildnis, Abseilen von Felswänden oder Unterschlupf bauen werden anschaulich dargestellt und mit einer Geschichte zusätzlich Spannung in die Thematik gebracht. Das schweißt zusammen und lässt oftmals jahrelang haltende Freundschaften entstehen.

Besonders erfreulich war, dass es sich bei fast der Hälfte aller teilnehmenden Monster um neue Gesichter handelte. Klar, die alten Hasen sind weiterhin dabei, aber nach vier, fünf oder gar sechs Jahren Teilnahme am Zeltlager wird auch der älteste Hase irgendwann zu alt. Somit freut es Freizeitleitung und Betreuer sehr, dass in diesem Jahr so viele neue Teilnehmer in Untersteinbach begrüßt werden konnten!

Orientierungsläufe, Abende mit Gitarre und Gesang am Lagerfeuer oder auch die Nutzung der weitläufigen Sportstätten der Freizeitanlage; das Zeltlager Untersteinbach ist in vielerlei Hinsicht anders und kaum vergleichbar mit anderen Freizeiteinrichtungen in Deutschland. Neben der unmittelbaren Nähe zum ortsansässigen kleinen Freibad ist es vor allem der direkte Zugang an die Wanderwege und Wälder des Schwäbisch-Fränkischen Waldes, die eine Freizeitgestaltung fernab von Digitalisierung und permanentem Internetkonsum möglich machen. Hier steht die Gemeinschaft und das fröhliche, sportliche Miteinander im Fokus. Dies leben nicht nur die Betreuer, sondern auch viele „Wiederholungstäter“ unter den Monstern vor! Auf noch viele weiter Zeltlagerjahre mit wunderbaren Momenten, Harmonie und tollen Erinnerungen!

10.06.2019 - Es isch Maiedag! – 60 Jahre Zeltlager Untersteinbach

(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Christian Boochs
(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Christian Boochs

…und wir vom Zeltlager waren natürlich auch dabei Wie könnte es auch anders sein?
Und wer das Zeltlager Untersteinbach in und um Vaihingen/Enz bisher noch nicht kannte, der kennt es spätestens seit Pfingstmontag 2019!

Gegen 9 Uhr fanden wir Betreuer uns bei Tims Oma auf dem Hof ein, um uns für den Festzug des Maientags bereitzumachen. Hierfür war nämlich noch einiges zu tun – das aufwendig und detailgetreu bemalte Zelt musste auf den Wagen gespannt, die Monsterbubbles aufgepumpt und so mancher von uns musste erstmal noch richtig wach werden, schließlich hatte der Maientag bereits seine ersten Spuren hinterlassen. 

Wie schon erwähnt, hatten wir neben unserem buntbemalten Zelt auch ein paar unserer Monsterbubbles dabei, um ordentlich Eindruck zu hinterlassen und die Zuschauer mit viel Freude und Spaß ganz in unseren Bann zu ziehen.

Und das ist uns auch gelungen! 

Gegen 10 Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Innenstadt, wo wir mit unserem Wagen hier und da bereits für stockenden Verkehr sorgten. Das störte uns allerdings herzlich wenig, schließlich stimmten wir uns bereits lautstark mit „Wo wir auch hingeh’n“ und „We are from Zeltlager“ auf den Festzug ein. Spätestens jetzt wusste Vaihingen – die Ubach-Family ist am Start!

Mit einer kleinen Verzögerung und den ersten Regentropfen ging dann endlich der Festzug los, bei dem es dann einige schöne Wiedersehen gab mit ehemaligen Betreuern, Teilis der letzten Jahre und deren Eltern – das spricht doch für sich... Immer wieder hörte man aus den Reihen der Zuschauer Aussagen wie „Zeltlager Untersteinbach! Da war ich selbst schon als Kind!“ „Erinnerungen für’s Leben!“ oder „Ubach, wie toll! Das beste Ferienprogramm!“ 

Aber wie man uns kennt, liefen wir nicht einfach nur stumm beim Festzug mit… Nee! Mit vollster Stimmkraft füllten wir die Straßen Vaihingens mit „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber uns’re Liebe nicht!“ und einige Zuschauer schlossen sich unserem Chor an – das war großartig!

Die Krönung des ganzen Tages jedoch waren all die positiven Rückmeldungen, die wir während und nach dem Maientags-Umzug von vielen Seiten erhielten! All der gute Zuspruch und die lieben Worte – das ist es, was uns antreibt und was uns jedes Jahr auf’s Neue darin bestärkt, dieses Zeltlager unbedingt weiter mit Liebe und Leidenschaft zu füllen und es damit immer weiter bestehen zu lassen!

  Auf die nächsten Jahre!

13.05.2019 - Jubilarfeier Sportabzeichen Jubilare

(c) Sportkreis Ludwigsburg | Foto: Sportkreis Ludwigsburg

Das Sportabzeichen steht bei Jugendlichen und Erwachsenen hoch im Kurs – und die Kreissparkasse Ludwigsburg fördert die Absolvierung des Sportabzeichens bei Vereinen und Schulen und seit Jahren. „Die Förderung des Sportabzeichens im Landkreis hat bei der Kreissparkasse Ludwigsburg eine lange Tradition“, sagte Regionaldirektor Thomas Nytz von der Kreissparkasse Ludwigsburg. Über 48.000 Euro habe die Kreissparkasse seit 2004 für die Förderung des Sportabzeichens gestiftet, allein für 2018 waren es nahezu 3.400 Euro.

Insgesamt 52 Vereine und 17 Schulen haben 2018 am Sportabzeichen teilgenommen. Die von der Teilnehmerzahl her erfolgreichsten Vereine lagen auch 2018 ganz dicht beieinander. Erfolgreichster Verein mit 292 Teilnehmern war erneut wie im Vorjahr der Turn- und Sportverein Bönnigheim e.V. im Kreis. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die Sportvereinigung Besigheim mit 266 Teilnehmern vor dem Turn- und Sportverein Münchingen e.V. mit 200 Teilnehmern. Als kleine Anerkennung übergab Kurz an die Vertreter der Vereine eine Spende für die Jugendarbeit. Ebenso wurden Teilnehmer, die 2018 runde Sportabzeichen ab 25 Wiederholungen abgelegt hatten, geehrt. Herbert Fischer wurde dabei für herausragende 55 Wiederholungen geehrt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir in der Kreissparkasse einen starken Partner gefunden haben, der vor allem den Sport im Kreis und unter anderem auch das Sportabzeichen schon seit Jahren finanziell und ideell unterstützt“, sagte Sportkreispräsident Matthias Müller. „Bewegungsarmut ist heutzutage eine ‚Volkskrankheit‘, die alle Altersgruppen in Deutschland betrifft“, betonte Kurz. „Aus diesem Grund ist uns die Unterstützung des Sportabzeichens wichtig und wir fördern gerne Kinder, Jugendliche und junggebliebene Erwachsene bei der Vorbereitung und Abnahme des Sportabzeichens.“ 

Die Kreissparkasse werde ihr Engagement für den Sport auch in Zukunft fortsetzen, um hier weiterhin ein Zeichen zu setzen. Neben dem Breitensport engagiere sie sich aber auch im Spitzensport – zum Beispiel durch Übernahme der Olympiapatenschaften für perspektivenreiche Sportler aus dem Kreis, so Nytz.

27.01.2019 - 125 Jahre Sportverein Salamander Kornwestheim

(c) Sportverein Salamander Kornwestheim | Foto: Sportverein Salamander Kornwestheim
Showact – aktiver Sportler – Eckpunkte der Vereinshistorie | (c) Sportverein Salamander Kornwestheim | Foto: Sportverein Salamander Kornwestheim
Das Jubiläumsbuch | (c) Sportverein Salamander Kornwestheim | Foto: Sportverein Salamander Kornwestheim

Ein Traditionsverein feiert 125 Jahre

Es geht viel um die Historie des SVK - um die Gründung des Turnvereins anno 1894 – auf dieses Datum bezieht sich das Jubiläum –, um die Fusion von Turnverein, Fußballverein Salamander Kornwestheim und Eisenbahner-Sportgemeinschaft, um den Bau des Funsportzentrums. Und natürlich um sportliche Höhepunkte des SVK und seiner Vorgängervereine. Die großen Leichtathletik-Erfolge vor allem zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts gehören dazu, die Ringer, natürlich die Handballer und noch mancher Spitzensportler mehr.

Lobende Worte gibt es dann nach der Einführung durch den SVK-Präsidenten Gerhard Bahmann von einem bunten Strauß an Rednern. Oberbürgermeisterin Ursula Keck spricht für die Stadt ein Grußwort, Karlheinz Rößler als Vizepräsident für den schwäbischen Turnerbund, Matthias Müller als Präsident für den Sportkreis Ludwigsburg.

Mit dem Bau des Funsportzentrums inklusive Kletterhalle habe der Verein Maßstäbe gesetzt. „Heute gehört der SV Salamander zu den größten Mehrspartenvereinen im Land“, so der Festredner Jürgen Kessing – Präsident des Deutschen Leichtathletikverbandes. Doch welche Bedeutung hat ein Verein in der heutigen Zeit? Was früher üblich war, nämlich dass sich ganze Familien in und für einen Verein engagieren, sei heute eher die Ausnahme. Die Ehre, die mit dem Ehrenamt verbunden ist, habe dagegen kaum noch anziehende Wirkung. Viele Menschen würden sich nur engagieren, wenn sie persönlich einen Nutzen davon hätten. Fitnessstudios und E-Sport mit Computerspielen seien zur Konkurrenz des Vereinssports geworden. Zu einer festen Zeit an einem festen Ort zu trainieren sei angesichts der Flexibilisierung der Arbeitswelt kaum mehr zu vereinbaren. „Mehr wollen, aber wenig dafür tun, das ist der Trend in der Spaßgesellschaft“, so Kessing. Hätten die Kinder vor zehn, 15 Jahren Pilot, Feuerwehrmann oder Arzt als ihren Traumberuf genannt, laute heute immer häufiger die Antwort „Superstar“. Der Leistungsgedanke werde heute ebenso wenig vermittelt wie der Umgang mit Niederlagen und Frust. „Die Kinder lernen, Anstrengung zu vermeiden und verrammeln sich von innen in ihrer Komfortzone. Die Spaßgesellschaft könnte zum Totengräber der Vereine werden“, gab Kessing zu bedenken. Denn diese Tendenz erschwert es den Vereinen, sportlichen Nachwuchs zu gewinnen und zu fördern. Befinde sich jedoch der Spitzensport im Sinkflug, werde sich das auch negativ auf den Breitensport auswirken.

Seine Geschichte hat der SV Kornwestheim nun auch in einer aktuellen Chronik vorliegen, erstellt von Gerhard Bahmann und Team und stolze 250 Seiten dick. Um sie angemessen zu präsentieren, gibt es einen richtiggehenden kleinen Showact – aktive Sportler spielen, zwei im Salamander- und Igelkostüm – Eckpunkte der Vereinshistorie nach, während eine Stimme aus den Lautsprechern in Reimform erklärt, was da gerade passiert.

Und: Noch einen weiteren unerwarteten Höhepunkt gibt es. Niemand Geringeres als Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, hat eine Videobotschaft an den SV Kornwestheim gesandt. Er gratuliert dem Verein darin. Und erinnert daran, dass so mancher Olympionike aus Kornwestheim stammte.

222.01.2019 - Neujahrsempfang Sportkreis Ludwigsburg

v.l.n.r.: Sportkreisjugendleiter Kay Bäumges und Sportkreispräsident Matthias Müller mit dem Litfass 2019 | (c) Sportkreis Ludwigsburg | Foto: kbdesign

Sportkreis Ludwigsburg ist gut aufgestellt
Präsident Matthias Müller zieht positives Fazit – Zahlreiche Gäste beim Neujahrsempfang in Wiernsheim


Zahlreiche Präsidiumsmitglieder und Fachverbandsvertreter konnte der Sportkreispräsident Matthias Müller beim traditionellen Neujahrsempfang des Sportkreises in Wiernsheim begrüßen. Der Sportkreisjugendleiter Kay Bäumges, zugleich Vorsitzender des TSV Wiernsheim, hatte für einen ansprechenden Rahmen der Veranstaltung gesorgt.

„Ich möchte dem Förderverein der Sportkreis-Jugend unter der Leitung von Fabian Gramling (MdL) für die Unterstützung bei den verschiedenen Veranstaltungen und die finanzielle Unterstützung der Freizeitanlagen Füllmenbacher Hof und Untersteinbach recht herzlich danken“, sagte Matthias Müller im Rahmen seiner Ansprache. Der Rückblick auf das Sportjahr 2018 fiel durchweg positiv aus, vor allem im Bereich Leistungssport steht der Sportkreis Ludwigsburg nach wie vor an der Spitze des Württembergischen Landessportbundes bzw. in Baden-Württemberg. „Wir haben in Sportkreis zahlreiche Mannschaften in der ersten und zweiten Bundesliga. Zudem konnten wir, wie in den vergangenen Jahren, Weltmeister, Europameister und zahlreiche Deutsche Meister im Erwachsenen- und Jugendbereich bejubeln“, berichtete Müller nicht ohne Stolz und betonte, dass man auch in Zukunft die Fachverbände mit der Jugendsportförderung finanziell unterstützen wird.

Die Mitgliederzahlen waren 2018 erneut konstant, aktuell sind 511 Sportvereine mit ca. 186.377 Mitgliedern im Sportkreis Ludwigsburg beheimatet. Auch beim Sportabzeichen gab es eine positive Entwicklung, so kann wohl die Marke von 4.500 Abzeichen geknackt werden. Sehr gut angenommen wurden von den Vereinen die zahlreichen Fortbildungsmaßnahmen, welche im vergangen Jahr größtenteils ausgebucht waren. Im weiteren Verlauf des Rückblicks ging Müller auf wichtige Themen wie z.B. die Datenschutzgrundverordnung ein, die Ende Mai in Kraft trat und so manchen Verein vor eine echte Herausforderung stellte. An vier Abenden wurden rund 120 Vereinsvertreter bezüglich dieses wichtigen Themas geschult. Seit Juni des vergangenen Jahres ist mit Rose Müller aus Bietigheim-Bissingen eine Datenschutz-Beauftragte im Sportkreis installiert. Ein Erfolg war erneut die Ehrungsfeier des Sportabzeichens im Juni, bei der fast alle Jubilare und Schulen anwesend waren. Im Juli des vergangen Jahres hatte der Sportkreis Ludwigsburg die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Politik-Betriebs in Brüssel zu blicken. Eingeladen wurde die Sportkreis-Delegation vom Vizepräsidenten der Europäischen Union, Rainer Wieland (CDU), der mit seiner Einladung das Engagement und die wertvollen ehrenamtlichen Tätigkeiten des Sportkreises würdigte. Ebenfalls im Juli wurde das Jubiläum „50 Jahre Freizeitanlage Füllmenbacher Hof“ gefeiert. Seit nun mehr einem halben Jahrhundert richtet die Sportkreisjugend auf diesem Gelände das jährliche Sommer-Zeltlager aus. Stolz berichteten Matthias Müller und Kay Bäumges, dass die Sportkreisjugend gemeinsam mit dem Schwimmverein Ludwigsburg im November des vergangenen Jahres den Innovationspreis des Kreisjugendrings Ludwigsburg für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund erhalten hat. In der Vorweihnachtszeit unterstützte der Sportkreis die Spendenaktion „Helferherz“ der Ludwigsburger Kreiszeitung auf dem Ludwigsburger Weihnachtsmarkt. Fabian Gramling (MdL), der Wasserball-Nationalspieler Timo van der Bosch vom Bundesligisten SV Ludwigsburg und Matthias Müller verkauften dort unter anderem Glühwein und Erbsensuppe für einen guten Zweck.

In einem Ausblick auf das Jahr 2019 wies Müller darauf hin, dass die aktuellen Baumaßnahmen in der Freizeitanlage Untersteinbach termingerecht abgeschlossen werden müssen, damit im Sommer das Jubiläum „60 Jahre Zeltlager Untersteinbach“ gefeiert werden kann. Priorität genießen in diesem Jahr auch die Planungen für das Landesturnfest 2020 in Ludwigsburg, sowie die Vorbereitung des Sportkreisjugendtages und des Sportkreistages 2020. Auch die Zukunft der Sportkreis-Vereine hat Müller fest im Blick: „Der erfolgreiche Verein von morgen ist offen für Neues und bringt den Sport raus aus der Turnhalle hin zu den Menschen. Hier müssen wir mit Service-Angeboten punkten und die Vereine unterstützen“, sagte der Sportkreispräsident, der vor allem Kooperationen mit Kitas und Schulen sowie offene Bewegungsangebote als erste Schritte in Richtung Zukunft sieht. Zum Schluss seiner Rede sprach Müller allen Freunden und Förderern des Sportkreises sowie an die Geschäftstelle unter der Leitung von Matthias Nagel einen großen Dank aus.

19.01.2019 - 125 Jahre Kultur- und Sportgemeinde Gerlingen

Sabine Wahl - Vorsitzende der KSG Gerlingen und Sportkreispräsident Matthias Müller bei der Übergabe der Ehrengaben | (c) Kultur- und Sportgemeinde Gerlingen | Foto: Ulrike Hoffmann-Heer
Dein Theater‘ 125 – Jahre KSG Gerlingen | (c) Kultur- und Sportgemeinde Gerlingen | Foto: Kultur- und Sportgemeinde Gerlingen

Die Kultur- und Sportgemeinde Gerlingen schreibt Geschichte
- der Sportkreis gratuliert! –

Die Vereinsvorsitzende Sabine Wahl betonte in Ihrer Jubiläumsrede die positive Entwicklung der KSG in den letzten Jahren mit ihrem breiten Sportangebot für Jung und Alt. Neben gelebten Traditionen entwickelt sich das Sportangebot für die 2.300 Mitglieder stetig weiter. Dies geht nur mit vielen unermüdlichen Ehrenamtlichen und Funktionsträgern in den Abteilungen, denen an dieser Stelle ihr großer Dank galt. Neben dem täglichen Sportbetrieb in den 15 Abteilungen arbeite die KSG aber auch bereits an Zukunftsprojekten wie einem Sportvereinszentrum sowie weiteren Aktivitäten für das Jubiläumsjahr.

Anschließend richtete Herr Bürgermeister Brenner das Wort an die Gäste und überbrachte herzliche Glückwünsche von Stadtverwaltung und Gemeinderat. Er würdigte die Bedeutung des Vereins hinsichtlich Gemeinwohles und betonte, dass die KSG mit ihrem sportlichen Einsatz und ihren sportlichen Erfolgen nicht nur für alle Gerlinger, sondern auch über die Stadtgrenze hinauswirke. Er versicherte an dieser Stelle, dass die Stadtverwaltung auch in Zukunft die Belange der KSG unterstütze und überbrachte der KSG einen Scheck.

Herr Müller, Präsident vom Sportkreis Ludwigsburg überbrachte ebenfalls Glückwünsche im Namen vom Sportkreis Ludwigsburg, des Schwäbischen Turnerbundes und Württembergischen Landessportbundes. In seiner Laudatio betonte er, dass die KSG fast zur Hälfte aus jugendlichen Mitgliedern besteht und damit zukunftsweisend für den Sport und das Vereinsleben sei. „Die KSG Gerlingen ist ein Verein mit moderner Prägung“, so Müller. Im Anschluss an seine Laudatio überreichte er Sabine Wahl die Ehrenurkunde des WLSB, sowie weitere Geschenke.

Anschließend ließen sich die Gäste von ‚Mein Theater‘ unter dem Motto ’50 Jahr blondes Haar‘ mit deutschen Schlagern Bezug nehmend auf die Entwicklung der KSG gut unterhalten. Die Schlager weckten Bilder aus vergangenen Zeiten und stellten oft einen humorvollen Bezug zu einem Ereignis der KSG-Geschichte her, was mit viel Szenenapplaus und großem Beifall sowie mehreren Zugaben der Künstlerinnen gefeiert wurde.

Der letzte offizielle Programmpunkt des Abends war die Präsentation des druckfrischen Jubiläumsbuches, das dank der Unterstützung vieler Unternehmen und dem Einsatz aller Abteilungen just-in-time produziert werden konnte.